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Barometer
Exklusives Sturmglas Barometer aus Buche Mahagonifarben lackiert, wie es früher verwendet wurde. Neben dem Wetterglas ist ein Thermometer. Das Marinebarometer von Admiral Robert Fitzroy (1805-1865) erfundene Sturmglas besteht aus einer hermetisch abgeschlossenen Glasröhre mit einer gesättigten, farblosen Kupfersulfat oder Campheralkohol-Lösung. In der Lösung bilden sich bei Wetteränderung Kristalle. Grund hierfür ist der Umstand, dass sich eine Sturmfront in der Regel durch einen sinkenden Luftdruck ankündigt. Je geringer der Luftdruck ist, desto geringer ist die Menge an Fremdstoffen, die einer Flüssigkeit gelöst sein können, ohne das diese übersättigt. Der verminderte Luftdruck führt somit zu einer vorübergehenden Übersättigung der Lösung und es bilden sich temporär Kristalle. Die Kristallreaktionen im Glasröhrchen: Klare Lösung - Gutes Wetter Kristalle am Boden - Dicke Luft im Winter Frost Trübe Lösung - Regen Trübe Lösung mit kleinen Sternen - Gewitter Große Flocken - Schwere Luft, bewölkter Himmel Schnee Fäden im unteren Bereich - Windiges Wetter Kleine Punkte - Feuchtes Wetter, Nebel Aufsteigende Flocken - Wind in den unteren Luftschichten Kleine Sterne - Im Winter schönes Wetter mit Schneefall in einigen Tagen Anmerkung: Nachvollzogene Experimente deuten darauf hin, daß nicht allein der Luftdruck, sondern die mit dem Wettergeschehen verbundenen Temperaturveränderungen die Kristallisationsneigung der Substanzen auslöst. Eine Beeinträchtigung der Anzeige ist deshalb besonders während der kalten Jahreszeit durch beheizte Räume zu erwarten.
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